
Dach
Ist Ihr Dach-Angebot vollständig – und reicht die Dämmung für die Förderung?
Laden Sie das Angebot hoch. Wir rechnen den Preis auf Ihre Dachfläche um, prüfen auf die Schichten, die im Dachbau regelmäßig fehlen oder als Nachtrag kommen, und zeigen, welche Punkte Ihrem Förderantrag im Weg stehen.
Was Sie erfahren
- Preis-Einordnung: Wo liegt Ihr Angebot je m² gedämmter Fläche?
- Förder-Ampel: Reicht der U-Wert, und ist der Energieeffizienz-Experte vorgesehen?
- Nachtragsrisiko: Gerüst-Standzeit, Anschlussarbeiten, Entsorgung, Asbestverdacht
- Fragenkatalog für das nächste Gespräch mit dem Dachdecker
Das Ergebnis
Was der Report Ihnen gibt
Ihr Preis erscheint als Punkt in der Spanne vergleichbarer Angebote. Zu jedem Befund steht, was fehlt oder nicht zusammenpasst, warum das für Sie teuer werden kann, und die Frage, mit der Sie es beim Handwerker klären.
Die Vorschau ist kostenlos. Der vollständige Report kostet einmalig 49 €.
295 €pro m²
- 30.600 €
- unteres Viertel
- 36.000 €
- Median
- 42.500 €
- oberes Viertel
Ihr Angebot liegt über dem oberen Viertel der Vergleichsangebote. Die Spanne stammt aus veröffentlichten Preisspannen und noch nicht aus einem eigenen Angebotsbestand.
auffällig
Der U-Wert des Dachaufbaus ist im Angebot nicht ausgewiesen.
prüfen
Die luftdichte Ebene ist nicht beschrieben.
Luftdichte Ebene und Dampfbremse sind im Angebot nicht beschrieben
Ohne eine verklebte luftdichte Ebene auf der Raumseite strömt warme Raumluft in die Dämmung und gibt ihre Feuchte dort ab, wo es kalt ist. Der Schaden zeigt sich nach Jahren – dann aber an Sparren und Dämmung, und die Dachfläche muss noch einmal geöffnet werden.
Frage an Ihren Handwerker: Wie wird die luftdichte Ebene ausgeführt, und wie werden die Anschlüsse an Giebel, Kamin und Dachfenster verklebt?
Prüfumfang
Was wir prüfen
Vollständigkeit
Luftdichte Ebene, Unterdeckbahn, Konter- und Traglattung, Anschlüsse an Traufe, Ortgang, First und Kamin, Abbruch, Entsorgung, Gerüst und seine Standzeit.
Technische Plausibilität
U-Wert des Bauteils statt bloßer Dämmstärke, Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs, Sparrenhöhe bei Dämmung von innen, Dachfenster.
Preis
Nettosumme gegen den für Ihre Dachfläche und die Art der Dämmung erwarteten Gesamtpreis, dazu auffällige Einzelpositionen.
Förderfähigkeit
U-Wert-Anforderung, Energieeffizienz-Experte, Fachunternehmererklärung, Höchstgrenze förderfähiger Kosten und der iSFP-Bonus.
Förderung
Wie viel Förderung ist möglich?
Die Dachdämmung läuft als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle über das BAFA, der Heizungstausch über die KfW. Beides sind getrennte Anträge mit eigenen Höchstgrenzen. Dach, Fenster und Fassade teilen sich dagegen ein Programm – und damit auch die Höchstgrenze, wenn Sie mehreres im selben Kalenderjahr beantragen.
Dach: die Sätze für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
Zuständig ist das BAFA, nicht die KfW. Heizungsförderung und Hüllmaßnahmen sind zwei getrennte Anträge mit eigenen Grenzen.
- Grundförderung
- 15 %
- iSFP-Bonusbei einem individuellen Sanierungsfahrplan, und nur auf den Teil oberhalb von 30.000 €
- + 5 %
- Förderfähige Kosten je Wohneinheitmit iSFP 60.000 €; je Kalenderjahr und Gebäude für Fenster, Dach und Fassade zusammen – nicht je Maßnahme
- 30.000 €
- Anforderung an den U-WertWert des fertigen Bauteils, nicht die Dämmstärke und nicht die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs
- U ≤ 0,14
Daraus ergibt sich ein maximaler Zuschuss von 10.500 € je Wohneinheit und Kalenderjahr. Voraussetzung ist ein individueller Sanierungsfahrplan; ohne ihn sind es höchstens 4.500 €. Der Bonus ist bewusst nicht als „bis zu 20 %" gerechnet: Seit dem 21. Juli 2026 fällt er nur auf den Teil der Kosten an, der 30.000 € übersteigt.
Anders als beim Heizungstausch ist bei Hüllmaßnahmen die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten Fördervoraussetzung. Ob Ihr Angebot das vorsieht, prüfen wir ausdrücklich.
Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die Förderbedingungen des BAFA zum Zeitpunkt Ihrer Antragstellung.
Fragen
Häufige Fragen
Was kostet die Prüfung?
Die Vorschau mit Anzahl der Befunde, Preis-Ampel und Förder-Ampel ist kostenlos. Der vollständige Report mit allen Begründungen, dem Fragenkatalog und dem PDF kostet einmalig 49 Euro. Es gibt kein Abo.
Warum sagt die Dämmstärke allein nichts aus?
Weil die Dämmwirkung von zwei Zahlen abhängt: der Stärke und der Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs. 180 mm mit WLG 035 dämmen ungefähr so gut wie 120 mm mit WLG 023 – im Preis liegen zwischen beiden Welten. Für die Förderung zählt allein der U-Wert des fertigen Bauteils. Nennt Ihr Angebot Stärke und Dämmstoff, aber keinen U-Wert, rechnen wir den bestmöglichen Wert überschlägig nach und sagen Ihnen, ob er reichen kann.
Welche Positionen fehlen in Dachangeboten am häufigsten?
Die luftdichte Ebene mit verklebten Anschlüssen, die Unterdeckbahn, die Konter- und Traglattung, die Anschlussarbeiten an Traufe, Ortgang, First und Kamin – und die Standzeit des Gerüsts. Der letzte Punkt ist der teuerste: Die Pauschale deckt oft vier Wochen, eine Dachsanierung läuft sechs bis zehn.
Was ist mit Asbest in der alten Eindeckung?
Faserzementplatten wurden in Deutschland bis 1993 mit Asbest hergestellt. Zeigt sich das erst auf dem Dach, steht die Baustelle, und Abbruch und Entsorgung nach TRGS 519 kosten ein Vielfaches. Wenn Ihr Angebot Faserzement nennt oder Ihr Haus vor 1993 gebaut wurde, prüfen wir, ob es dazu etwas sagt.
Wie belastbar ist die Preis-Einordnung?
Für das Dach stammen die Vergleichswerte aus veröffentlichten Preisspannen und noch nicht aus einem eigenen Angebotsbestand. Wir weisen das im Report ausdrücklich aus. Geht aus dem Angebot nicht hervor, welche Dämmung ausgeführt wird, ordnen wir den Preis gar nicht erst ein – zwischen einer Aufsparrendämmung und einer gedämmten Geschossdecke liegt je Quadratmeter der Faktor fünf. Die Befunde zu Vollständigkeit, Technik und Förderfähigkeit hängen nicht daran.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Der Report ist eine technisch-wirtschaftliche Ersteinschätzung. Befunde werden als Beobachtung und als Frage an Ihren Handwerker formuliert, nicht als rechtliche Bewertung.